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Donnerstag, 17. März 2011

Pumi

Der Pumi ist ein mittelgrosser Hund ungarischer Rasse, der ausserhalb Ungarns wenig bekannt ist.


Foto: © k9stock - Fotolia.com

Vermutlich wurden die Vorfahren des Pumi etwa im 17. Jahrhundert mit Merinoschafen nach Ungarn importiert. Aus Vermischung dieser terrierähnlichen Hüte- und Treibhunde mit dem Puli entstand der Pumi. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts waren der Puli und der Pumi rassemäßig noch nicht getrennt, dies wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vorgenommen. Er ist ein terrierähnlicher Treibhund und wurde wegen seiner Arbeitsleistung schnell beliebt.

Der Pumi hat eine Schulterhöhe zwischen 34 - 47 cm bei 8 - 15 kg Gewicht. Sein Fell ist wenig pflegeaufwendig, er hat grobes nicht zu drahtiges Deckhaar, wellig, lockig mit weicher Unterwolle. Sein Fell haart kaum und wird ggfs. in Form getrimmt. Es gibt ihn in den Farben schwarz, grau, falb und weiss. Der Pumi hat aufgerichtete, stehende Ohren, deren oberer Teil sich nach vorn neigt. Seine Lebenserwartung liegt bei etwa 12 – 14 Jahren.

In seiner Heimat wird der Pumi häufig noch als Treibhund eingesetzt. Im Wesen zeigt sich, dass er Terrierblut in den Adern hat. Er ist ein sehr lebhafter, immer aktionsbereiter, intelligenter und arbeitsfreudiger Hund. Er ist sehr territorial, hat ein starkes Durchsetzungsvermögen und arbeitet selbständig. Er bellt viel, ist verteidigungsbereit und Fremden gegenüber misstrauisch. Als Familienhund benötigt er eine konsequente Erziehung, ausreichende Beschäftigung und benötigt aktive und verständige Halter. .




beide Bilder selbst fotografiert am 10.9.2005 von steffen heinz

Weitere Informationen zur Rasse gibt es unter anderem hier: Pumi

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Puli

Der Puli gilt als der kleinste der Hirtenhunde der ungarischen Steppen und soll zu den ältesten Hunderassen überhaupt gehören.



Der Puli stammt vermutlich ursprünglich aus Asien. Puliähnliche Hunde waren über tausend Jahre integraler Bestandteil des Lebens der ungarischen Schäfer. Der Puli ist mit den anderen Ungarischen Hirtenhunden Mudi und Pumi eng verwandt. Nach der Rassetrennung Pumi und Puli Anfang des 20. Jahrhundert erfolgte 1924 die Anerkennung der Rasse.

Der Puli hat eine Schulterhöhe zwischen 37 - 47 cm bei 13 - 15 kg Gewicht. Sein Fell ist sehr pflegeaufwendig, er hat zum Verfilzen neigendes, eng gewelltes langes Fell. Dieses Fell kann in verschiedene Formen gebracht werden. Es gibt die sog. Schnürenbehaarung, bei der die abgestorbenen Haare mit den lebenden Haaren zu rundgeformten, relativ schmalen, schnürenförmigen Zotten verbinden und es gibt die sog. Pusztabehaarung, in der das Fell flächenhaft verfilzt. Der Puli sollte niemals gebürstet werden und sein Fell haart nicht. Sein Fell muss allerdings gepflegt werden, sonst riecht er, besonders bei Nässe. Es gibt den Puli in den Farben schwarz, falb und weiss. Schlappohren, dunkle Augen und eine schwarze Nase gehören zum Rassestandard. Seine Lebenserwartung liegt bei rund 14 Jahren.

Der Puli ist vom Wesen her sehr agil, lebhaft und energisch. Er ist ein aktiver, sehr territorialer, selbstbewusster und verteidigungsbereiter Hund. Er ist intelligent und gelehrig, dabei selbständig arbeitend.

Als Familienhund ist er ein treuer Begleiter, der auch seine menschliche Familie und das Grundstück mit größter Aufmerksamkeit bewacht. Der Puli ist äußerst lauffreudig und beweglich, liebt den Aufenthalt im Freien und benötigt sinnvolle Beschäftigung. Allerdings braucht er die engen Kontakt zu seiner Familie und ist für ein Leben ausschliesslich im Freien nicht geeignet. 




Unser Basti ist ein Puli - allerdings mit gut 60 cm ein extrem grosser . Wie uns erzählt wurde, hat die ungarische Polizei vor vielen Jahren solch grossen Puli gezüchtet und es kommt auch heute bei den Würfen immer wieder mal zu grossen Hunden. Und unser Fips ein Puli-Mischling. Die Wesensbeschreibungen passen auf beide absolut.

Weitere Informationen zur Rasse gibt es unter anderem hier: Puli

Foto: © Martina Berg - Fotolia.com

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Mudi

Der Mudi ist ein mittelgrosser, vielseitig talentierter Hund ungarischer Rasse, der ausserhalb Ungarns wenig bekannt ist.


Quelle dieses Fotos: Wikipedia
Fotograf: Vulpes bei nl.wikipedia


Der Mudi ist ein enger Verwandter von Pumi und Puli und wird auf vielen ungarischen Höfen für allerlei Arbeiten, vom Viehtreiben bis zum Hüten und Bewachen von Haus und Hof und zur Vernichtung von Ratten und Mäusen, eingesetzt. .

Der Mudi wird zwischen 38 - 47 cm groß und 8 - 13 kg schwer. Er ist ein stehohriger, harmonisch proportionierter Hund, mit mehr oder weniger stark gewelltem oder gelocktem Haar. Es gibt 6 anerkannte Farben: schwarz, aschfarben, braun, beige, weiß und merle. Die häufigste Farbe ist schwarz.

Er verfügt über eine sehr hohe Lernbereitschaft, hat ein lebendiges Temperament und ist recht gesprächig, wachsam und bellfreudig. Er braucht unbedingt Beschäftigung, wenn er als Familienhund gehalten wird. Er ist ein hervorragender Wachhund und Begleiter im Alltag. Ebenso eignet er sich sehr gut als Rettungshund und als Suchhund.

In diversen Sportarten erfreut er sich einer zunehmend großen Beliebtheit und natürlich ist er ein toller Familienhund. Er ist auch ein guter Reitbegleithund, da er recht lauffreudig ist. Da er auch heute noch als Treibhund an Viehherden eingesetzt wird, ist er durchsetzungsstark und selbständig wenn nötig, aber dennoch unterordnungsbereit.

Der Mudi ist sehr ursprünglich und noch nicht "überzüchtet"; natürliche Stummelrute kommt bei ihm vor. Im Aussehen finden sich Typabweichungen, da immer noch Arbeitshunde ohne Ahnentafel eingekreuzt werden. Seine Pflege ist nicht aufwendig, kämmen und bürsten genügt, das Haarkleid ist wetterfest, pflegeleicht und schmutzabweisend. Er ist anspruchslos in der Fütterung und verfügt über eine robuste Gesundheit. Seine Lebenserwartung liegt bei etwa 13-15 Jahren.


Weitere Informationen zur Rasse gibt es unter anderem hier: Mudi