Dienstag, 21. Dezember 2010

Das Problem mit Montys Auge

21.12.2010

Es gibt gute Neuigkeiten: Monty war heut zur Kontrolle in der Tierklinik. Die Fäden von der Kastra wurden gezogen und sein Auge wurde kontrolliert. Es ist alles rundherum gut verlaufen, die Wundheilung ist gut und alles in bester Ordnung.

Ab sofort konnte Monty sein Trötenmopsdasein beendet und ist jetzt "nur" noch Capt. Monty Hook von und zu Mops.

Wir sind sehr erleichtert, dass die OP und die Wundheilung so problemlos und leicht verlaufen ist.
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10.12.2010

Ich hab eben ein paar Fotos vom Rekonvaleszenten gemacht. Ich finde, wenn man bedenkt, dass die OP erst zwei Tage her ist, sieht es gar nicht so schlimm aus. Natürlich ist gut noch anders und mit Auge wäre immer besser, aber ich hätte gedacht, dass es deutlich mehr geschwollen ist und schlimmer aussieht.

Darf ich vorstellen: Captain Monty Hook von und zu Mops  





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09.12.2010

Wir haben uns die Entscheidung sehr schwer gemacht - mehrere Spezialisten in Deutschland informiert und um ihre Einschätzung gebeten und endlos mit unseren Tierärzten gesprochen und um Monty mehrere Operationen zu ersparen oder ein Auge, welches eine ständige Gefahren- und Infektionsquelle darstellt und ständig mit Tropfen und Medikamenten behandelt werden muss - haben wir ihm gestern in der Tierklinik das verletzte Auge entfernen und in einem die Kastration vornehmen lassen.

Mir war wieder endlos schlecht - die Entscheidung für die Entnahme des Auges war die bislang schwerste OP-Entscheidung, die ich treffen musste - aber Monty hat alles gut überstanden. Er hat gestern abend bereits gefresen und lief wieder umher. Heute scheint es so, dass er es einfach nur doof findet, dass er den Kragen tragen muss. Er bekommt Antibiotikum und Schmerzmittel und es geht ihm derzeit prächtig. Das operierte Auge ist nicht dick und nicht geschwollen und macht einen guten Eindruck.

Wenn die weitere Heilung so bleibt, bin ich mehr als zufrieden und es wird sicherlich in absehbarer Zeit ein Foto vom "neuen" Mops bei uns geben.
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24.11.2010

Tja, Monty hat seit kurzem eine Verletzung an seinem rechten Auge. Wir wissen nicht, was passiert ist - es kann sein, dass die Verletzung durch einen der anderen Hunde beim zu wilden spielen entstanden ist oder vlt. durch einen Ast verursacht wurde...

Die Verletzung sieht nicht gut aus und ist scheinbar so tief, dass sie nicht von allein heilen wird. Monty wird derzeit fast 2-Stündlich mit Augentropfen behandelt und scheint auch mittlerweile keine Schmerzen mehr zu haben, aber lt. der Prognose zweier Ärzte sieht es nicht gut aus. Der eine Doc meint, man könne es nähen und müsse dann weitersehen. Die Tierklinik meint, man könne es tatsächlich nähen, aber nach ihrer Erfahrung sind solche OPs schwierig in der Durchführung - wegen des Auges - und verheilen zudem noch sehr schlecht. Sie hätten diese OP bei einem Mops gemacht, dieser sei dann sechs Monate permanent und ständig behandelt worden und sie hätten das Auge jetzt schlussendlich doch entfernen müssen. Die Tierklinik rät zur Entfernung des Auges, um Monty die monatelange Behandlung, die Schmerzen und die zweimalige Narkose zu ersparen.

Und wir sind natürlich jetzt arg zwiegespalten und wissen nicht wirklich, was die beste Behandlung ist. Ich habe die Fotos von Montys Auge an mehrere Spezialisten in Deutschland geschickt und auch von dort sind die Antworten unterschiedlich. Natürlich sind diese Informationen alle unter Vorbehalt, weil nur aufgrund der Fotos abgegeben, aber auch dort ist es so, dass ein Teil meint, es besteht die Chance, das Auge zu erhalten und andere Spezialisten wiederum zum entfernen raten....

Und jetzt ist guter Rat teuer... wir werden wohl innerhalb der nächsten Woche entscheiden müssen, was wir tun. Ob wir es entfernen lassen oder ob ich vlt. mitsamt Mops nach Deutschland fahre und ihn einem der Spezialisten vorstelle....

Es ist eine wirklich schwierige Entscheidung und ich werde weiter berichten.

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